Schließung kirchlich getragener Einrichtungen abgewendet

Bezirk Mitte revidierte Haltung zur Förderung von Berliner Arbeitslosenzentrum und Ökumenischem Frauenzentrum

Nach massiven Protesten aus Politik und Kirche, so auch von Generalsuperintendent Martin-Michael Passauer (siehe Meldung vom 10. Dezember 2007 »), verabschiedete die Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Mitte am 20. Dezember 2007 einen Doppelhaushalt für 2008/2009, der nun doch Zuwendungen sowohl an das von der Ev. Kirche getragene Berliner Arbeitslosenzentrum (BALZ) als auch an das bundesweit einzige Ökumenische Frauenzentrum, "Evas Arche", vorsieht.

Das BALZ, älteste unabhängige Berliner Beratungseinrichtung für Arbeitslose, wurde 1980 gegründet; es erhält seitens des Bezirks Mitte in kommenden beiden Jahren jeweils 6.000 Euro. Mit jeweils 50.000 Euro soll "Evas Arche" bezirklich gefördert werden, weitere Mittel wird der Senat bereitstellen; das seit 15 Jahren bestehende Frauenzentrum 15 bietet unter anderem Sozialberatung, Mutter-Kind-Arbeit sowie Kommunikations- und Integrationskurse an.

Sozialstadträtin Miriam Scheffler (Bündnis 90/Grüne) hatte mit Verweis auf die geringen Senatszuwendungen an die Bezirke zunächst die Förderung beider Projekte zum Jahresbeginn 2008 einstellen wollen.
07122101 · BALZ/epd/SdM

 

 

 

 

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