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Foto: Michael Wenzel
Michael Wenzel
Vergrößern (bitte ggf. JavaScript aktivieren)Die neugotische Kirche "Zum Guten Hirten" am Friedrich-
wilhelm-Platz in Berlin-Friedenau
 
Überblick

Die folgenden Grundsätze (Leitbild) sollen allen Gemeindegliedern als Leitfaden für ihr Handeln nach innen und nach außen dienen und damit dazu beitragen, unsere Gemeinde mit noch mehr Leben zu erfüllen:

Orte
Unsere Kirche, das Gemeindehaus und der Kindergarten sind Orte der Begegnung, wo Menschen jeden Alters

  • sich zum Erfahrungsaustausch treffen
  • gemeinsam Antworten nach einer sinnvollen Lebensgestaltung suchen
  • sich mit der Botschaft der Bibel auseinandersetzen
  • miteinander feiern
  • sich über Werte und Normen verständigen

Dazu stellen wir unseren Gemeindegliedern im Rahmen des Möglichen Räume zur Verfügung und ermutigen sie, in Eigeninitiative Angebote für Begegnungen, Freizeit- oder Lebensgestaltung zu entwickeln.
 

Inhalte
Es ist unser Ziel, die Menschen rund um den Friedrich-Wilhelm-Platz in ihrer jeweiligen Lebenssituation wahrzunehmen. Erziehungs- und Glaubensfragen, soziale und gesellschaftliche Probleme, kulturelle Entwicklungen, theologische und ethische Fragen sind uns ebenso wichtig wie Fragen der individuellen Lebensgestaltung und persönlicher Lebenskrisen.
 
Was wir in unserer Gemeinde tun, verstehen wir als einen Versuch, die Menschen in diesen vielfältigen Bezügen zu begleiten: in der Predigt ebenso wie durch Beratungsgespräche, Hausbesuche und Seelsorge, Beichte und Sterbebegleitung, durch Vorträge oder Gesprächskreise, aber auch durch die konkrete Hilfe u. a. für Obdachlose im Rahmen unserer Nachtcaféarbeit. Wir verstehen Taufe, Konfirmation, Trauung und Trauerphasen als wichtige Ereignisse, anlässlich derer Menschen einer besonderen Zuwendung bedürfen.
 

Wege
Wir verstehen christliche Gemeinde als eine Gemeinschaft, in der alle Mitglieder sich mit ihren Gaben und Fähigkeiten einbringen können. Wir achten unterschiedliche Meinungen und Arbeitsstile. Wir bemühen uns, einander nicht zu überfordern. Differenzen und Konflikte wollen wir so direkt und schnell wie möglich miteinander besprechen.
 
Ratsuchende können von uns ein aufmerksames Ohr, Vertraulichkeit und Hilfe erwarten. Wo wir selber nicht weiterhelfen können, benennen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten weiterführende Partner.
 
Unsere Leitungsprinzipien heißen Fördern, Stärken und Motivieren. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übertragen wir im Rahmen klarer Vereinbarungen selbständige Kompetenzen. Bei Entscheidungen beziehen wir die Betroffenen mit ein und sorgen für Transparenz.
 

Gottesdienste
Als zentrales Angebot unserer Gemeinde sehen wir Gottesdienste, die in Wort, Sakrament und Musik anregen, berühren und uns mit Gott in Verbindung bringen. Es ist uns wichtig, Gottesdienst in vielfältigen Formen zu feiern. Dabei soll das Kirchenjahr in besonderer Weise wahrnehmbar und lebendig werden.
 
Da wir den Gottesdienst als Gestaltungsaufgabe für die ganze Gemeinde verstehen, wollen wir die eigenverantwortliche Mitgestaltung unserer Gottesdienste durch Laien fördern, um so Vielfalt von Glaubens- und Lebenserfahrungen einfließen zu lassen. Im sonntäglichen Familiengottesdienst werden Kinder und Erwachsene jeder Generation gleichberechtigt angesprochen und aktiv in die Liturgie, die musikalische Gestaltung und die Wortverkündigung einbezogen.
 

Kirchenmusik
Musik ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Gemeindelebens. Ihre Pflege und das gemeinsame Singen und Musizieren im Gottesdienst erschließen uns die Botschaft Gottes auf eigene Weise. Mit regelmäßigen Konzerten pflegen wir die traditionelle Kirchenmusik. Wir fördern das gemeinsame Singen in Kinder- und Jugendgruppen, auch durch fachliche Anleitung.
 

Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben wir konkrete Ziele: die Hinführung zur Selbständigkeit ebenso wie die Erfahrung von Geborgenheit und Zuwendung, die Erziehung zur Selbstverantwortung und zur Übernahme von Verantwortung für andere, die Ausrichtung an verbindlichen Regeln ebenso wie die Entwicklung eigenständiger Positionen, die bewusste Wahrnehmung von Natur, Umwelt und Gesellschaft, und in allem das Selbstbewusstsein, Glauben zu leben und formulieren zu können.
 
Dem entspricht, dass unsere Jugendarbeit "bündisch" organisiert ist, das heißt in festen Gruppen, die vom verbindlichen Engagement ihrer Mitglieder leben. Herzstück sind die Fahrten und Freizeiten. Aber auch die Reisen mit Kindern und Konfirmandengruppen werden als wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit gesehen.
 

Zusammenarbeit
Als Bereicherung erfahren wir die Zusammenarbeit mit unseren evangelischen und katholischen Nachbar- und Partnergemeinden, die Übernahme von Aufgaben auf Kirchenkreisebene und die Kindertagesstättenarbeit im Verbund mit anderen Schöneberger Gemeinden.


     

AKTUELLE TERMINE IN UNSERER GEMEINDE

 

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siehe KALENDER »

Bildnachweis (Foto/Banner, Seite oben): Michael Volz